Syltfreizeit 2025 – Sonne, Regen, Seesterne und jede Menge Abenteuer

Koffer voller Möglichkeiten

Mit sieben festen Betreuer*innen im Gepäck und einem Kurzbesuch unserer lieben Kimstarteten wir mit 54 Kindern und Jugendlichen in die Syltfreizeit 2025. Die Koffer waren wieimmer randvoll, schließlich kennt man den deutschen Sommer: von Wollsocken bisSonnencreme war alles dabei. Und tatsächlich war von allem etwas geboten. Ein paarSchauer gehörten dazu, aber je länger wir da waren, desto öfter lachte die Sonne. Perfekt,um unzählige Stunden am Strand und im Meer zu verbringen.

Wellenpower und Strandchaos

Die hohen Wellen waren in diesem Jahr ein echtes Highlight. Plantschen, gegenseitiges Abwerfen mit Algen, überraschendes Unterducken – es wurde nie langweilig. Unsere Rettungsschwimmer Marc und Stefan hatten wie immer alles im Blick, damit wir ausgelassentoben konnten. Während die Wasserratten kaum aus dem Wasser zu locken waren, machtenes sich die anderen am Strand gemütlich, hörten Musik, haben Bücher verschlungen, Volleyball gespielt, Sandburgen gebaut und Snacks verdrückt oder sie an die frechen Möwenverloren, die sich wie jedes Jahr als Meisterdiebe erwiesen.

Bastelzelt, Sonnenliegen und die erste große Liebe

Im Camp selbst war rund um die Uhr etwas los: Im Bastelzelt entstanden Perlenketten, gravierte Schlüsselanhänger und Gläser, bemalte Crew-Socken und jede Menge kreative Meisterwerke. Wer keine Lust aufs Basteln hatte, spielte Tischball, chillte auf den neuen Sonnenliegen vor der Kommandobrücke oder rutschte, nicht selten ohne Landung im Sand.Manche entdeckten die erste große Liebe (andere bereits die dritte 😉), Frisuren wurden geflochten, auf dem Sportplatz Fußball, Basketball und Tischtennis gespielt oder man hing einfach mit Freunden ab. Zum Leidwesen einiger ist die Zeltaufgabe ein fester Bestandteildes Programms, hier heißt es Ordnung machen und alte Brötchen entsorgen, bevor sie vonselbst Richtung Mülleimer laufen. Ein Abstecher in die „Kogge“ zum Postkarten oder Eis Kaufen durfte ebenso wenig fehlen wie eine Runde Minigolf auf der frisch renovierten Anlageoder Vollgasfahrten mit der Seilbahn über den Spielplatz.

Von Robben bis Rote Bete

Auch unsere Ausflüge hatten es in sich. Beim Kuttern erlebten wir etwas ganz Besonderes,unzählige Robben schwammen neugierig um unser Boot herum. Selbst die alten Sylt-Hasen,die den Seetierfang schon so oft mitgemacht haben, dass sie ihn selbst anmoderierenkönnten, konnten so etwas ganz Neues erleben. Beim Sommerfest gab es Waffeln, Burgerund eine Olympiade, natürlich stilecht in unseren neuen Sylt-Shirts in grell Grün-Gelb, alswären wir mit über 120 Zeltlagerkindern nicht schon auffällig genug.Ein weiteres neues Highlight war die Sylt-4-Fun-Halle: Trampoline, Bouldern, Skaterampen,Slackline, Outdoor-Fitnessgeräte, kleine Fahrzeuge, dazu gute Musik und ein kleines Café –für uns steht fest, wir kommen auf jeden Fall wieder! Bei der Wattwanderung suchten wirKrabben und liefen durch den Schlick, bis alle schwarze Füße hatten. An unserem Strandsammelten wir bei Ebbe Seesterne und brachten sie zurück ins Wasser oder buddeltenvereinten Kräften Gräben und neue Wasserwege – schwer zu sagen, wer mehr Spaß hatte:die kleinen oder die großen/erwachsenen Jungs?! Unsere Wanderungen führten uns nachWesterland, inklusive Abstecher auf die Uwe-Düne oder nach List, wo es ausgefalleneEissorten wie Rote Bete zu probieren gab. Ein entspannter Tag in Hörnum brachte dieperfekte Mischung aus Sonne, Strand, Schwimmen, Beachvolleyball, Fischbrötchen undPommes. In der „Welle“ eroberten wir den Whirlpool und rutschten mit Vollspeed dieReifenrutsche hinunter. Beim Sporttag am Strand probierten wir neue Sportarten aus, bevorwir alle zusammen ins kühle Nass sprangen. Sportlich ging es auch bei unseremWasserbomben-Volleyball und HaFu-Ball Turnier zu (SIEEEEGER!!).

Glitzer, Clubtanz und ein Sonnenuntergang zum Träumen

Natürlich waren die Abende wie immer abwechslungsreich: Mottodiskos (Mafia, Neon, Mehrlinge), Kinoabende, Workshops von Tanzen über Basteln bis Fußball, für jede und jeden war etwas dabei. Dabei wurde unser Clubtanz überall getanzt: im Camp, am Strand, auf demSportplatz und natürlich in der Disko. Das absolute Highlight war das gemeinsame Schwimmen in den Sonnenuntergang, bis die Sonne im Meer versank. Unvergesslich. Am letzten Abend hieß es dann „Glitzer und Glamour“ in feinen Roben, alle ein bisschen wehmütig, dass die Freizeit schon fast vorbei war.

Heimfahrt des Grauens – mit Happy End

Und dann kam die Rückreise, die wohl in die Freizeitgeschichte eingehen wird: 54 Kinder, 6 Betreuer, 60 Koffer, Schlafsäcke, Rucksäcke – aber kein Zug. Chaos? Ja. Katastrophe? Natürlich nicht. Mit viel Improvisation, der großartigen Unterstützung unserer großen Jungs und einigen unfreiwilligen Umstiegen kamen alle wohlbehalten nach Kassel. Die Koffer trafen mit unseren „Männern und großen Jungs“ eine Stunde später ein, aber die Stimmung war trotz allem (größtenteils) bestens.

Unser Fazit

Sylt 2025 hatte einfach alles: Sonne und Regen, Robben und Möwen, Basteln und Beachen, Mottodisko und Minigolf, Sonnenuntergangsschwimmen und eine Heimfahrt, die entspannter hätte sein können. Eine Freizeit voller Abenteuer, Lachen, Freundschaften und Erinnerungen, die uns keiner mehr nimmt.

Und eines ist sicher: Sylt 2026 – wir kommen!

Falls du auch Lust hast dabei zu sein, lass dich jetzt schon bei unserer Jugendwartinvormerken: Jugendausschuss@tsg1887kassel.de

Wir freuen uns auf alte Sylthasen und neue Gesichter!Eure Lieblings-BetreuerKim, Karsten, Peggy, Peter, Niki, Marius, Matti, Mori und Jule

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